Wie man die richtige Kombination aus Koordinatenmessgerät, Messtaster, Werkzeugvoreinstellgerät und Bearbeitungsmaschinen auswählt
2026-04-23 14:32Für viele Einkäufer liegt die größte Herausforderung nicht in der Auswahl eines einzelnen Produkts, sondern in der Zusammenstellung der richtigen Produktkombination. Dies gilt insbesondere für ein Produktportfolio wie das von InnoVaMeld, dessen öffentlich zugängliche Kategorien Koordinatenmessgeräte, Messtaster, Werkzeugvoreinstellgeräte, Messsoftware und Bearbeitungsmaschinen umfassen. Das optimale Paket hängt davon ab, was gemessen werden soll, wo die Messung erfolgen soll und wie schnell das Ergebnis die Produktion beeinflussen muss.
Entscheiden Sie, was an der Maschine und was außerhalb der Maschine gemessen werden muss.
Eine Koordinatenmessmaschine (KMM) und ein Messtaster lösen nicht dasselbe Problem. ZEISS beschreibt KMMs als ideal für die präzise Werkstückvermessung in vielen Umgebungen, während Renishaw und BLUM Messtaster als Werkzeuge für die Werkstückeinrichtung, die prozessbegleitende Prüfung und die direkte Prozesssteuerung an der Maschine positionieren. Käufer sollten daher die abschließende Maßprüfung von der Einrichtung und der prozessbegleitenden Korrektur trennen. Die optimale Kombination sieht in der Regel schnelle Korrekturmessungen in Maschinennähe vor, während die KMM für eine umfassendere Maßanalyse oder die abschließende Validierung genutzt wird.

Werkzeugvoreinstellgeräte dienen dem Schutz des Schneidprozesses, nicht nur der Werkzeugmessung.
Werkzeugvoreinstellgeräte sollten nicht als unwichtiges Zubehör betrachtet werden. Die Werkzeugvoreinstellmaterialien von BLUM beschreiben maschinenintegrierte Systeme zur Werkzeuglängen- und Radiusmessung, Verschleißüberwachung, Brucherkennung und thermischen Kompensation. Dadurch ist das Werkzeugvoreinstellgerät nicht nur für die Ersteinrichtung, sondern auch für die Sicherstellung gleichbleibender Ergebnisse bei langen Fertigungsläufen wertvoll. Käufer, die sich für ein Anlagenpaket entscheiden, sollten daher prüfen, ob der Bearbeitungsprozess von kleinen Werkzeugen, Wärmeausdehnung, unbemannten Zyklen oder teuren Teilen abhängt. Ist dies der Fall, wird das Werkzeugvoreinstellgerät Teil der Prozesssteuerung und dient nicht nur der Bequemlichkeit.

Software als Bindeglied zwischen den Geräten
Der letzte Schritt ist die Software. Hexagons NC Measure vereinfacht die Inspektion direkt an der Werkzeugmaschine, während Renishaws Tastkopf-Software Werkzeugeinstellung, Einrichtung, Inspektion, Verifizierung und Berichterstellung unterstützt. Entscheiden sich Käufer für Hardware, ohne die Softwareebene zu berücksichtigen, entstehen oft unverbundene Geräte, die keine nützlichen Informationen austauschen können. Die optimale Gerätekombination zeichnet sich daher dadurch aus, dass die Software den schnellen Datenaustausch zwischen Tastkopf, Maschine, Bediener und Qualitätssicherungsteam ermöglicht.
Die richtige Kombination ist nicht die mit den meisten Geräten. Es ist diejenige, bei der jedes Gerät eine klar definierte Rolle hat: Koordinatenmessgerät für die detaillierte Überprüfung, Messtaster für die Einrichtung und die Korrektur während des Prozesses, Werkzeugvoreinstellgerät für die Werkzeugzustandsprüfung und Kompensation sowie Software für die Vernetzung und Berichterstellung. Sind diese Rollen klar definiert, erhalten Käufer ein System anstelle einer Ansammlung einzelner Produkte.